myself … sei deine eigene Marke

Heute nehme ich Euch mit auf eine kleine Reise in meine Vergangenheit. Es wird sehr persönlich und der Text wird länger, denn dieses Thema bekomme ich nicht als Kurzfassung hin. Lange bin ich mit dem Thema schwanger gegangen und war mir nicht sicher, ob ich den Artikel schreiben würde, aber nun ist es rund für mich und Voila..hier kommt der Artikel.

Er handelt von mir, Natascha Ehefrau, Mutter von 5 Kindern..und vor allem auch eine Frau über 40.

Nach 5 Schwangerschaften und 5 mal Stillen hat sich mein Körper natürlich verändert, einen Bandscheibenvorfall gab es auch noch gratis dazu und irgendwann spürte ich das Bedürfnis mich auch als Frau wieder bewusster wahrnehmen zu wollen.

Solange die Kinder relativ klein waren, steckte ich in meinem kleinen eigenen Kosmos und habe mich auch ein bisschen hinter der Mutterrolle versteckt.

Ich war es zwar leid, jeden zweiten Monat  für schwanger gehalten zu werden, aber so richtig geändert habe ich nichts.

Dann kam mein Bandscheibenvorfall und es war klar, nun muss ich etwas ändern. Mein Körper hat mir den Anstoss gegeben etwas zu tun. Damals habe ich mit meiner Behandlung bei meinem Chiropraktiker begonnen und ich bin Dank seiner Hilfe wieder ziemlich schnell auf die Beine gekommen. Es hat aber auch bedeutet, dass ich mich mit Themen auseinandergesetzt habe, die in mir schlummerten und mich belastet haben. Er und seine Frau sind inzwischen 2 wundervolle Freunde, die nicht nur mich, sondern uns als Familie begleiten und ohne diese beiden Menschen wäre in den letzten Monaten einiges anders gelaufen.

Heute geht es aber um ein für mich spezielles Thema.. nämlich wann fühle ich mich schön und kann meinen Körper so annehmen wie er ist.

Ich bin der klassische Fall eines pubertierenden Mädchens gewesen.. mit 15 emotional sehr aufgewühlt, wusste nicht so richtig wo ich hingehöre, dazu habe ich intensiv getanzt und bin recht schnell in einen Kreislauf aus Magersucht und Bulimie geraten.

Das war für meine Familie und mein Umfeld sehr schwer und die eigene Sucht vor anderen zu verstecken gehört dazu, aber genauso auch die Sprachlosigkeit oder Unsicherheit der Menschen um einen herum. Für mich war es ein langer Weg, der Umzug nach England um aus alten Mustern auszubrechen, war für mich enorm wichtig.

Erst mit den Schwangerschaften und meinen Kindern konnte ich meinen Körper als Frauenkörper akzeptieren; in gewisser Weise haben meine Kinder mich vor mir selbst gerettet.

Seit ich Mutter bin, hat sich einfach alles geändert und ich würde es nicht mehr zulassen, dass ich mich selber so schwäche, dass ich nicht für die Kinder da sein kann.. so richtig da sein. Ich möchte Ihnen ein Vorbild sein, den Jungs und meiner Tochter, sie sollen ihre Mama als starke und gesunde Frau erleben.

Wer mir schon eine Weile folgt hat ja auch bemerkt, dass ich zwischenzeitlich etwas weniger geworden bin und auf einmal habe ich gemerkt, wie schnell ich wieder in alte Raster zurückfallen kann. Ich hatte aber wundervolle Menschen um mich herum, die sich auch getraut haben, mit mir zu sprechen und vor allem meine Freundin hat mich immer wieder am Schlawittchen gepackt und wir haben viel geredet.

Heute kann ich sagen, dass ich mit mir zufrieden bin, mich wohlfühle und Essen mir keine Angst bereitet. Das Thema wird mich nicht ganz loslassen, aber ich habe es gut im Griff. Ich ernähre mich gesund, mache Sport und muss nicht alles kontrollieren, was ich zu mir nehme.

Ich möchte mit dem Artikel heute einfach Mut machen, offen zu sein und auch mal hinter die Fassaden zu schauen.

Jede Frau hat ihre ganz eigene Geschichte und jede ist ihre eigene Marke und dazu soll frau selbstbewusst stehen!

Wie geht es Euch denn? Seid Ihr immer d’accord mit Euch und Eurem Körper? Habt Ihr Frieden geschlossen mit Euren Eigenheiten, Lebenswegen und liebenswerten Macken? Oder kennt Ihr auch Phasen im Leben, wo Ihr mit Euch, Eurem Aussehen und Eurem Innenleben kämpft?

Während ich mich in den letzten Wochen mit den Gedanken rund um diesen Artikel getragen habe, hatte ich einen Idee:
Wie wäre es, wenn ich mir wortwörtlich eine eigene „Marke“ schaffe, die mich repräsentiert und die ich mir sogar aufs T-Shirt drucken kann … quasi als kleine Erinnerungsstütze!
Aus diesem Einfall ist eine kleine Plotterdatei entstanden, die ich mir auf meine neuen Shirts geplottet habe und die ich Euch gerne als Freebie zur Verfügung stellen möchte >>>
Freebie Plotterdatei „myself“:  plott_myself

Vielleicht möchtet Ihr ja auch Euer eigener Markenbotschafter werden, mit Stolz, Freude und einem kleinen Augenzwinkern.

Ich hoffe, Ihr habt soviel Freude an diesem Plott wie ich und würde mich freuen, wenn ich über das ein oder andere Myself Label bei Facebook oder Instagram stolpern würde. Damit ich das besser nachverfolgen kann, fände ich es super, wenn Ihr die Hashtags #myself und #seideineeigenemarke unter Eure Bilder packt.

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und freu mich auf viele Myself-Botschafterinnen!

Ahoi,
Eure Natascha

Mit Basic – RUMS durch den Alltag

*** In Kooperation mit EVERYTHING WE LOVE, Recklinghausen***

Kennt Ihr das? Ihr habt ein echtes Lieblingskleid im Schrank, aber leider ist das nicht so richtig tauglich für einen Alltag mit 5 Kindern plus Hund, der nur selten aus Cocktailempfang und rotem Teppich, sondern doch eher aus dem normalen Wahnsinn, Action mit den Kids und Wald- und Wiesentouren mit unserer Hündin Luna besteht.
Genau so ein Kleid wohnt seit unserer Sommer-Hochzeits-Garten-Party in meinem Schrank: Es ist schwarz, von vorne eigentlich recht schlicht, hat aber einen Rückenausschnitt, der so manchen Mann zum Weinen und bei kühlem Wetter die Lungenflügel zum Zittern bringt.

Wie das nun mal so ist am Anfang mit der unvernünftigen großen Liebe, übersieht frau ganz gerne mal die kleinen Macken und konzentriert sich auf all die tollen Eigenschaften, die natürlich überwiegen.
Aber ähnlich wie bei den echten Männer-Lieben, musste auch meine Kleid-Liebe irgendwann in den Alltagstest. Während das bei Männern vielleicht die „bringt er den Müll raus -Prüfung ist“, war es bei meinem Kleid der „Luna muss auch bei Herbstwetter Gassi-Test“.
Die traurige Erkenntnis meines Test lag dann auch relativ schnell auf der Hand: Der Mann darf bleiben ;o), das Kleid auch … aber eben nur für besondere Anlässe!

Aber ich wäre ja nun nicht Natascha, wenn die Lösung meines Beziehungsproblem sich nicht mit einem schönen Stoff, einem alltagstauglicheren Schnitt und meiner Nähmaschine lösen ließe!

Deswegen habe ich mir einfach noch mal zwei BASIC.kleider genäht, die dem Originalkleid ziemlich nahe kommt, aber eben alltagstauglich ist und über etwas mehr Stoff im Rückenbereich verfügt. Und was soll ich sagen? Es passt! So wie frau schnell merkt, wenn der neue Kerl einer zum behalten ist, habe ich gemerkt, dass mich die Else im Alltag sicher glücklicher machen wird und für die besonderen Momente im Leben, habe ich dann ja immer noch das Original! Ich würde sagen, das ist doch mal eine klassische Win-Win Situation.

Die Jacken, die Schuhe, die Sonnenbrille und der Schmuck, die meine BASIC.kleider erst zum Outfit machen, wurden mir für die Photos vom Concept Store EVERYTHING WE LOVE zur Verfügung gestellt.
Der Laden ist in der Löhrhofstraße 3 in Recklinghausen, dort gibt es neben coolen Klamotten von wirklich außergewöhnlichen Marken, auch tolle Deko, zauberhaften Schmuck und Leckeres!
Ihr solltet unbedingt mal vorbei schauen, wenn Ihr in Recklinghausen seid!

Jetzt springe ich mit meiner neuen Alltagsliebe noch schnell zu RUMS und wünsche Euch, dass Ihr auch Eure Liebe findet … im Kleiderschrank und überhaupt! ;o)

Ahoi
Eure Natascha

BASIC.kleid // Wer loslässt hat die Hände frei …

… über diesen Satz bin ich letztens bei einer meiner Pinterest-Runden gestolpert.
Diesen Satz trage ich seither mit mir rum und irgendwie beeindruckt er mich ziemlich nachhaltig.
Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich nach einem recht turbulenten Sommer mit vielen wichtigen Lebensentscheidungen so langsam wieder zur Ruhe und zum Durchatmen komme.
Die meisten von Euch haben ja mitbekommen, dass das Kapitel 5Traumpiraten-Lädchen seit Juli endgültig Geschichte ist und die Zeit danach im Zeichen der 5Traumpiraten Hochzeit (mein Mann und ich haben nach 15 Jahren in „gschlamperten Verhätnissen“ und 5 Piratenkindern endlich geheiratet) stand. Das alles war eine Achterbahnfahrt, die nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional all meine Energie in Anspruch genommen hat.
Während ich privat mein Familienglück auch in Zukunft ganz doll festhalten will, merke ich, dass ich an anderen Stellen Dinge loslassen muss, um die Hände wieder frei zu haben für all die anderen tollen Momente und Dinge im Leben, die mit Sicherheit noch auf mich warten.
Und hier kommt nun der Satz von oben wieder ins Spiel:
Ich bin gerade dabei meine Leidenschaft fürs Nähen, für Stoffe und alles was daran hängt in andere Bahnen zu lenken; oder vielleicht besser ausgedrückt, ich möchte wieder mehr zu meinen Wurzeln zurück. Dahin, wo ich war, bevor ich das Abenteuer Lädchen gestartet habe und die Näherei zu meinem Beruf wurde.
Ich möchte wieder dahin, wo ich aus purer Leidenschaft und Spaß an der Freude Dinge gestalten kann. Ich möchte nicht mehr darüber nachdenken müssen, welche Stoffe noch vernäht werden müssen, damit sie im Lädchen „besser gehen“. Ich möchte nur noch die Stoffe streicheln und vernähen, die ich wirklich liebe, die zu mir passen und mir Freude bereiten. Ich möchte meiner Kreativität freien Lauf lassen, ohne mich selbst in eine bestimmte Richtung zu drängen und Rücksicht auf „das Geschäft“ zu nehmen
Das klingt im Moment nach ganz schön viel „Ich möchte“, aber genau das ist es, weshalb ich mit der ganzen Näherei angefangen habe: Spaß, Freiheit, Leichtigkeit und Kreativität!
Und genau diese Punkte sollen wieder im Vordergrund stehen, schließlich bin ich nicht mehr die Geschäftsfrau und Kapitänin, sondern nur noch Natascha mit der Leidenschaft für schöne Dinge und das Selbermachen.
Das heißt natürlich nicht, dass ich mich die letzten Jahre die ganze Zeit zwingen musste und nur gegen mein eigentliches „ICH“ gearbeitet habe, aber eben doch, dass ich an der einen oder anderen Stelle ein paar Schritte nach links oder rechts gemacht habe, wo ich lieber geradeaus gegangen wäre.
Könnt Ihr das verstehen? Oder rede ich hier in Rätseln und langweile Euch womöglich?

Dann mache ich es mal etwas handfester:
Ich habe mir in der letzten Woche mal meinen Kleiderschrank vorgenommen und mit Entsetzen festgestellt, dass er nicht nur aus allen Nähten platzte, nein er war auch voller Teile, die ich genäht und außer zum Fotoshooting nie getragen hatte. Nicht, weil mir die Sachen nicht gefallen oder gepasst haben, nein, einfach weil es viel zu viel von allem war!
Und das ist eben das was ich meine; ich werde in Zukunft alles wieder eine Nummer kleiner machen, von einem Schnitt, den ich Probe nähen darf nicht drölfzig verschiedene Varianten schneidern, sondern ein oder zwei, mit Stoffen, die mir voll und ganz entsprechen, zu denen ich schon ganze „Outfit-Bilder“ im Kopf habe (wie in diesem Fall die Stiefel von „Everything We Love“, einem total schönen Concept Store in Recklinghausen, das Tuch ist von 10 Days Amsterdam), die oft von mir getragen werden und im besten Fall sogar zu Lieblingsteilen werden.
Ich freue mich natürlich immer noch, wenn ich für liebe Freundinnen wie Yvonne von Leni Pepunkt neue Schnitte vorab nähen und vielleicht sogar beim Entstehungsprozess beteiligt sein darf, das macht mir immer noch sehr großen Spaß und die netten Kontakte, die daraus entstehen, möchte ich auf keinen Fall missen. Aber in erster Linie möchte ich wieder mehr für mich und nach meinen tatsächlichen Bedürfnissen nähen!

Aus diesem Grund möchte ich auch mein Stofflager an aktuellen Herbst-Winterstoffen etwas abbauen. Solltet Ihr also Interesse haben meldet Euch doch einfach per Mail oder Kommentar an mich und wir finden bestimmt eine Möglichkeit, dass der ein oder andere Meter Stoff eine neue Besitzerin findet. Entweder bei einem Termin bei mir in Speckhorn oder auch übers Internet.

So, das soll es an dieser Stelle mit Text für heute auch gewesen sein, ich möchte Euch nur noch ein Teil zeigen, dass ich mit dieser Idee im Kopf umgesetzt habe und das tatsächlich zu einem echten Lieblingsteil werden könnte.
Ein schlichtes graues Kleid aus dem neuen Schnittmuster „BASIC.kleid“ von Leni Pepunkt, das es auch in der Kindervariante gibt, so dass ich Mette auch ein graues Kleid nähen musste … sie steht momentan total auf Partnerlook mit Mama und wenn es sich so schön anbietet, wie bei dem Schnittmuster, kann ich natürlich nicht nein sagen.

Das Kleid gibt es mit vielen Ausschnitt Varianten und kann auch als Shirt genäht werden, ich habe mich allerdings auf die Basic-Variante beschränkt, da sie mir irgendwie am meisten entsprach.
Vernäht habe ich einen gemütlichen Interlock in grau, der dem Kleid etwas mehr Festigkeit gibt und für die herbstlichen Temperaturen genau richtig ist.

Jetzt springe ich noch schnell zu RUMS und wünsche Euch viel Spaß mit dem neuen Schnitt.

Ahoi, Eure Natascha

Ihr Lieben,
erinnert Ihr Euch noch an meinem Post von vor ziemlich genau einem Jahr?
Der, bei dem ich Euch geschrieben habe, dass ich das Kapitel Lädchen abschließen werde? Und an den Artikel ein paar Wochen später, in dem ich den Rücktritt vom Rücktritt angekündigt habe und dem Lädchen eine zweite Chance geben wollte?
Nachdem ich nun fast ein ganzes weiteres Jahr mit voller Kraft in und an meinem Lädchen gearbeitet und alles eine Nummer kleiner gemacht habe – sowohl was die Öffnungszeiten, als auch meine Mitarbeiterinnen (ich habe mich ja quasi von der Kapitänin zum Ein-Frau-Trettboot geschrumpft) angeht, muss ich Euch leider sagen, dass es nun wirklich und endgültig soweit ist: Das Lädchen muss schließen!!
Wie Ihr Euch sicher denken könnt, ist dies ein Schritt, der mir alles andere als leicht fällt und genau aus diesem Grund gab es ja letztes Jahr noch einmal den zweiten Anlauf, schließlich liebe ich mein kleines Piratenreich sehr und etwas, das man liebt gibt man eben nicht so leichtfertig auf.
Deswegen auch mein Abschied auf Raten, der vielleicht von außen betrachtet etwas eigenwillig wirken mag, aber manche Entscheidungen sind nun mal nur in homöopathischen Dosen zu verdauen und ich habe dieses Jahr gebraucht um mir sagen zu können, dass ich wirklich alles probiert habe, um das Lädchen am Leben zu halten.

ABER .. und dieses „aber“ wiegt letztendlich schwerer als alles Herzblut und jede Leidenschaft für meine Kunden, Stoffe und alles was das Lädchen sonst so ausmacht … die Herausforderung Familie und Laden unter einen Hut zu bringen, ist geblieben.
Dazu kommen nicht zuletzt auch die wirtschaftlichen Umstände, die mich zu diesem Schritt zwingen; wie viele andere Besitzer kleiner Einzelhandelsbetriebe musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass es immer schwieriger wurde, mein Business am Laufen zu halten. Und letztendlich ist eben mein Herzensladen auch ein Geschäft. Es geht darum die Miete für den Laden aufzubringen, die Lieferanten rechtzeitig zu bezahlen, das Finanzamt möchte seinen Anteil und und und.
Ich bin und war sehr gerne bereit mich mit aller Energie einzubringen, wenn es aber am Ende jeden Monats dazu führt, dass man gerade so rum kommt, muss man sich irgendwann die Frage stellen, ob es das wirklich wert ist- die vielen Stunden, die man im Laden steht, das Schleppen der Stoffballen, der ganze Papierkram und alles andere was sonst noch dazu gehört.
Es ist einfach so, dass immer mehr Leute nicht bereit sind, sich für die kleinen Einzelhändler in der eigenen Stadt einzusetzen, wenn es doch so viel einfacher und oftmals auch günstiger ist, seine Shoppingtouren vom heimischen Sofa aus zu tätigen, wo immer alles, zu jeder Zeit und zum besten Preis verfügbar ist und einem der liebe Postmann oft schon am nächsten Tag die „Beute“ an der eigenen Haustür in die Hand drückt. Die großen Shoppingmalls, die außerhalb der Innenstädte mit kostenfreien Parkplätzen locken und wo man alles unter einem Dach kriegt, tun das Ihrige dazu.

Die Städte werden leerer, es gibt weniger Laufkundschaft, die Auswahl an Geschäften und Waren wird kleiner und die potentiellen Kunden kaufen nun erst recht im Kaufhaus „Internet“.
Dass dies aber auch dazu führt, dass die Städte immer mehr „ausbluten“ und an Flair verlieren, kleinere Inhabergeführte Geschäfte aufgeben müssen und Schwierigkeiten haben Ihren Familien eine lebenswerte Zukunft zu bieten, das liegt zwar auf der Hand, wird aber von vielen Leuten nicht bedacht oder billigend in Kauf genommen. „Support your local“ steht eben nicht auf jedem Einkaufszettel.
Dieses Lied ist ganz gewiss nicht besonders neu, aber in den letzten Jahren wird diese Entwicklung hier in Recklinghausen und in anderen Städten immer deutlicher und somit auch für mich und mein Traumpiratenlädchen spürbarer.

Natürlich habe ich ganz tolle Stammkundinnen, die seit Jahren zu mir kommen und mir seit Jahren die Treue halten, es akzeptieren, dass das Lädchen auch mal ungeplant geschlossen ist (ich sag nur 5 Kinder, die sich immer mal den ein oder anderen Virus einfangen und dann Ihre Mama dringend brauchen), für die es in Ordnung ist, dass ich nicht immer alle Stoffe da habe, die Qualität zu schätzen wissen und die sogar bereit sind, auch mal einen Euro mehr zu zahlen, als bei großen Händlern oder auf dem Stoffmarkt.
Das weiß ich sehr sehr sehr zu schätzen und diese Kundinnen haben mir meinen Job auch in stressigen Zeiten sehr versüßt, aber leider reicht das nicht aus!
Ich bin einfach auch auf Laufkundschaft angewiesen, die bei Ihrem Stadtbummel den einen oder anderen Spontankauf tätigen und die bleiben in der Recklinghäuser Altstadt immer mehr aus!

Bevor ich nun aber auch noch anfange über die Politik der Städte zu schimpfen, die oftmals nicht an uns kleine Unternehmer denken und es mit Ihren städteplanerischen Entscheidungen immer schwerer machen ein kleines Unternehmen erfolgreich zu führen, höre ich an dieser Stelle auf und sage lieber noch mal DANKE: an alle meine Kunden, die das Lädchen immer zu einem besonderen Ort für mich gemacht haben, erst in Speckhorn und dann in Recklinghausen.
Ich hoffe, wir bleiben auch jenseits vom Lädchen in Kontakt, schließlich haben wir eine Leidenschaft, die uns verbindet – das Nähen und Gestalten.
Und das werde ich natürlich auch nicht aufgeben. Die 5Traumpiraten wird es weiter geben, als persönlichen Blog, als privates Label bei Facebook und Instagram und vor allem als getragene Klamöttchen für meine Kids und mich.

Im Lädchen starte ich am 7.6. mit meinem Ausverkauf, bei dem es 40% auf alle Stoffe – auch aus der aktuellen Sommerkollektion – geben wird.
Spätestens Mitte Juli ist dann Schicht im Schacht, wie man im Pott so schön sagt.

Ein besonderes Highlight wird das kommende Zeitreise-Wochenende sein, im Rahmen des 1000-jährigen Stadtjubiläums gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag.

Mein Beitrag ist mal wieder viel länger geworden, als ich es mir eigentlich vorgenommen habe, aber ich wollte Euch meine Beweggründe nicht verschweigen und was raus muss, muss raus.
Ich hoffe, Ihr bleibt mir weiterhin „gewogen“ … hier im Blog, bei Facebook und Instagram!

Ahoi,
Eure Natascha

Das Glück ist eine SOMMER.bluse – RUMS

Vielleicht wundert Ihr Euch ja etwas über meine Überschrift und fragt Euch, wie ein Kleidungsstück zu Eurem persönlichen Glück beitragen kann? Klar, das ist natürlich nur die halbe Wahrheit und die auch noch stark verkürzt, aber manchmal ist es ja wirklich nur ein kleiner Auslöser, der einem das eigene Glück vor Augen führt.
Und so ging es mir mit der neuen Leni Pepunkt SOMMER.bluse, die ich Probe genäht habe und die so quasi mein Auslöser zum Glück wurde.
Das klingt immer noch ziemlich schräg, aber wenn ich etwas ausführlicher werde (kleine Warnung ;o) ), könnt Ihr mich bestimmt verstehen.

Die letzten beiden Jahre waren für mich nicht ganz so leicht!
Ich habe seit meinem 40. Geburtstag mit mir gehadert; mit dem was mich im Alltag oft blockiert hat, mit Dingen, die in meinen Augen anders oder besser hätten laufen sollen, es stellten sich mir wichtige Fragen. Will ich so weiter machen, wie bisher? Muss es nicht noch etwas anderes geben? Wäre es nicht besser, noch mal alles über den Haufen zu werfen und neu und anders wieder aufzubauen?
Ihr seht schon – ohne, dass ich hier zu sehr ins Detail gehen möchte – diese Lebenswegstrecke war alles andere als ruhig und bequem.

Von außen betrachtet sah das vielleicht alles nicht so aus und ich hoffe, ich habe mein Umfeld da auch nicht zu sehr darunter leiden lassen, aber in mir hat es schwer gearbeitet. Und je länger ich mit mir und meiner Situation gehadert habe, umso tiefer habe ich mich in den Sumpf aus blöden Gedanken und Gefühlen rein gestrampelt, meine Luft zum Atmen wurde immer dünner.
Ich bin ja eigentlich kein Freund von Schimpfworten, aber: Die Kacke war ordentlich am Dampfen!!

Und an dieser Stelle kommt nun die SOMMER.bluse ins Spiel, wenn man so will:
Ich wollte auf eine der Blusenkleider unbedingt einen schönen Spruch plottern und habe deswegen Pinterest durchforstet.
Nach längerem Suchen (geht Euch das auch so, dass Ihr Euch bei Pinterest so richtig verlieren könnt?) bin ich über einen Spruch gestolpert, der mir so richtig die Augen geöffnet hat:
J’ai décidé d’être heureux parce que c’est bon pour la santé.
(Ich habe mich entschieden glücklich zu sein, denn das ist gut für die Gesundheit!)

Dieser Spruch hat den Schalter in meinem Kopf umgelegt, die letzten blöden Gedanken weg gewischt und mich mit einer Erkenntnis hinter meinem Laptop sitzen lassen:
ICH muss mich entscheiden, glücklich zu sein!!!
Es nützt nix, sich mit ewigen Fragen zu quälen und immer nur die negativen Seiten des Lebens zu sehen, die es natürlich gibt und die frau ja auch nicht immer in der Hand hat.
Was ich aber sehr wohl in der Hand habe, ist, meine Sicht auf die Dinge!
Ich kann mich verrückt machen, mich nachts schlaflos hin und her wälzen und unzufrieden sein. Es ist aber viel gesünder, nicht jeden Mist an sich heran zu lassen und sich den Dingen zuzuwenden, die man beeinflussen kann.
Oder um es mal etwas nautisch auszudrücken, schließlich sind wir hier bei den Traumpiraten: Ich kann den Wind nicht drehen, aber meine Segel richtig setzen!!

Wie gesagt, das Ganze ist natürlich ziemlich kurz zusammengefasst und sicherlich hat es letztendlich mehr gebraucht als diesen einen Pinterest Spruch, aber es ist dieser Moment, der etwas mit mir gemacht hat!

Zum Glück habe ich außerdem Menschen in meinem Umfeld, die meinen „Rumpelweg“ nicht nur brav mit mir mitgegangen sind und sich alles angeschaut haben.
Nein, sie haben die Ärmel hochgekrempelt, mich zum richtigen Zeitpunkt geschnappt, mir den Sumpf aus den Augen gewischt und mir ein paar sehr richtige und wichtige Fragen und Gedanken in die Hand gelegt.

Statt zu sehen, was alles nicht so toll läuft, haben sie meinen Blick darauf gelenkt, was gut ist in meinem Leben.
Statt mit mir zu lamentieren, haben sie mir gezeigt, wie ich Gefühle und Verbindungen, die vermeintlich zerrissen und kaputt waren, wieder aufnehmen und zu etwas Besserem machen kann. Ohne, dass Narben aus enttäuschten Erwartungen und unausgesprochenen Gefühlen zurück bleiben.
Statt mich in meiner Unsicherheit weiter anzutreiben, haben sie mich stabilisiert und mir die nötige Ruhe gegeben um wichtige Entscheidungen zu treffen.

So, bevor es hier jetzt zu tiefschürfend wird, zeige ich Euch mal ein paar Fotos von meinem Mottokleid und seinen „Geschwistern“.
Dir, lieber Yvonne, gilt natürlich auch noch mal ein Dankeschön, Du hast wieder einen tollen Schnitt gezaubert, der das Zeug zum Lieblingsteil hat und sogar lebensverändernd sein kann. ;o)

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Ahoi,
Eure Natascha

Sommer, Sonne, Dandelion …

Weil ich letzte Woche ja doch textmäßig etwas ausgeufert bin, habe ich mir ganz fest vorgenommen, mein RUMS in dieser Woche wird deutlich wortärmer! ;o)

Außerdem knallt der Lorenz hier im Pott heute echt ordentlich – für alle Nichtwestfalen: Die Sonne scheint vom feinsten – und deswegen mache ich nur einen kleinen Zwischenstopp am PC.
Meine kleine Große wartet schon sehnsüchtig auf mich, den gleich geht es zum Frühlingsfest in Ihren Kindergarten, wo sie Ihren großen Auftritt als „Gedichtvorträgerin“ hat. Sie freut sich schon wie Bolle und ich als Mama bin natürlich auch schon gespannt.

Ein kleiner Ausflug zur Eisdiele ist bestimmt auch noch drin und dann kann ich gleich mein neues Sommerkleidchen ausführen: Das DANDELION von Shhhout!, das ich probenähen durfte.
Ursprünglich hatte Kathrin Dandelion sich als Umstands-Shirt ausgedacht, aber wer mich kennt, weiß, wie gerne ich mein eigenes Ding aus den Schnitten mache und so habe ich dem Shirt ein Röckchen „dran gehängt“ und zum Dandelion Kleidchen gemacht …. so statt Babybauch! ;o)
Das kam in der Probenähgruppe so gut an, dass Kathrin sich noch mal an den Schnitt geschickt hat und eine Kleidvariante hinzugefügt hat. Ich finde Dandelion sowohl als Shirt, wie auch als Kleid ganz prima und mit Sicherheit auch für Frauen mit und ohne Babykugel super geeignet!

Vielen Dank, liebe Kathrin, dass Du meine kleine Idee so super aufgenommen hast und entschuldige bitte, dass ich Dir damit Deinen Zeitplan etwas durcheinander geworfen habe.

So, bevor ich jetzt aber textlich wieder ausarte, springe ich noch kurz zu RUMS und dann heißt es den Sommer genießen, wer weiß wie lange er bleibt!

Ahoi,
Eure Natascha

Klare Kante zeigen mit KANTIG.kleid

Seit ein paar Tagen liege ich mit einem meiner 5 Piraten im Clinch, weil es seit neustem in seiner Klasse ein paar Kinder gibt, die den „Wert“ ihrer Klassenkameraden/Freude darüber definieren, dass das richtige Label auf T-Shirt und Buxe zu finden ist.
Allein darüber könnte ich mich schon tierisch aufregen, zumal ich die individuellen, bunten und selbstgenähten Klamotten so liebe und meine Kids bis jetzt damit auch immer glücklich waren.
Klar, unser Teenie will sich mittlerweile nur noch in „dezenten“ Farben benähen lassen, aber das fehlende Markenetikett stört auch ihn nicht!

Einerseits kann ich es ja verstehen, dass man möchte, dass das eigene Kind „dazu gehört“ und es ist sicherlich auch nicht einfach, sich gegen sein Kind zu stellen, dessen Zorn auf sich zu ziehen und die ein oder andere Diskussion und viele böse Blicke auszuhalten.
Viele Eltern sind da wahrscheinlich einfach unsicher und wissen nicht so recht, wie sie mit so einer Situation umgehen sollen. Schließlich möchte man den Haussegen nicht in Schieflage schupsen und Unstimmigkeiten mit den Kindern sind für die meisten Eltern nur schwer auszuhalten.
Aber – und dieses aber wiegt für mich sehr viel schwerer – wir Eltern haben doch wohl auch die Pflicht unseren Kindern so etwas wie Werte zu vermitteln, dass es eben nicht darauf ankommt, was man hat oder wie viel man sich leisten kann, dass es viel mehr wert ist, dass jemand einen guten Charakter hat, freundlich oder lustig ist. Dass man mit jemandem befreundet ist, weil er besonders gut zuhören kann oder sich immer für die Schwächeren einsetzt und es nun wirklich schnurzpiepe ist, ob auf den Klamotten das richtige Logo aufgenäht ist oder die Sachen eben no name oder mit Liebe selbst genäht sind.
Mir ist es wichtig meine Kinder zu individuellen, freiheitsliebenden und selbst denkenden Menschen zu erziehen, die sich ein eigenes Bild machen und Menschen nicht nach Äußerlichkeiten bewerten!
Und dann nehme ich es auch gerne in Kauf, einfach mal die „böse“ Mama zu sein, die den Spielverderber gibt und sich „peinlicherweise“ auch noch einmischt und ein Gespräch mit dem Klassenlehrer sucht.
Das ist vielleicht nicht besonders lustig – weder für meinen Sohn, noch für mich als Mama -, aber ich bin schließlich nicht (ausschließlich) dazu da, die Freundin meiner Kinder zu sein, ich bin die Mutter und in der Pflicht meinen Kinder ein Weltbild zu vermitteln, hinter dem ich stehen kann und das (meiner Meinung nach) richtig ist.
Ein weiterer Aspekt, der mich ärgert, ist, dass ich diese Diskussion in der Waldorfschule führen muss. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mich da mit dem Thema „coole Klamotten“ eher nicht auseinander setzen muss, zumal unsere Schule eigentlich sehr darauf achtet einen guten Klassenverband zu fördern und Ausgrenzung einzelner nicht duldet.
Deswegen war es mir auch so wichtig, mich direkt mit dem Klassenlehrer in Verbindung zu setzen, damit er die Chance hat, das mit seiner Klasse zu besprechen und eine Lösung zu finden.
Auch wenn mein Sohn das nicht wollte, um nicht „doof und als Petze“ da zustehen und mir seine Meinung auch mehr als deutlich gesagt hat.
Aber da müssen wir durch: Ich als Mutter und er als Sohn!!
Manchmal ist es einfach wichtig klare Kante zu zeigen, auch wenn man Gegenwind abkriegt!

Wie ist das denn bei Euch? Habt ihr auch so Eure Diskussionen mit den Kindern, wenn es um so schöne Dinge wie Statussymbole, Fernsehzeiten und ähnliches geht?
Oder ist Euch der Familienfrieden mehr wert und Ihr lasst auch mal Dinge durchgehen, die Euch eigentlich nicht so gefallen?
Ich für meinen Teil werde mich jedenfalls auch in Zukunft bei Bedarf in den Gegenwind stellen, um meinen Kinder zu zeigen, dass es wichtig ist, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen. Und damit sie lernen, dass wir nicht immer einer Meinung sein müssen, um eine glückliche Familie zu sein!

Das richtige Outfit für den nächsten Streit habe ich übrigens auch schon … ist das nicht eine großartige Überleitung.
Das KANTIG.kleid von Leni Pepunkt. Genau das richtige, wenn man mal Kante zeigen möchte.
Ich mag das Kleid total gerne, der Schnitt ist wirklich besonders. Und etwas „anders“ zu nähen. Die in der Taille nach vorne gezogenen Seitennähte, in denen die Tasche dann auch noch verschwindet machen das Kleid zu etwas Besonderem.

Ich springe jetzt noch schnell zu RUMS und wünsche Euch einen schönen Donnerstag.

Ahoi,
Eure Natascha

Mit viel Schwung und SWINGING.raglan

Treue „Verfolger“ meines Facebook– und Instagram Accounts erinnern sich vielleicht an die kleine Streichaktion, die ich Euch vor ein paar Tagen gezeigt habe, aber wie das so bei mir ist: Keine halben Sachen!

Und deswegen wurde aus der kleinen Streichaktion eher eine mittlere Renovierungs-, Räum- und Frühjahrsputzaktion, die ich Euch im Detail ersparen möchte.
Nur soviel: Unser Teenie wohnt jetzt im ehemaligen Nähzimmer, sein ganzer stolz ist ein selbstgebautes cooles Hochbett und eine chillige Couch für gemütliche Teenierunden, das Nähzimmer ist unters Dach gezogen, das Wohnzimmer hat eine Holzverkleidung bekommen, neue Vorhänge- und Wimpelketten gab es fürs ganze Haus, die Schränke der Kinder sind nun nahezu „leer“ – denkt Euch einen augenrollenden Piratenmann an dieser Stelle – und überhaupt ist alles wieder frühlingsfrisch und mein Wohngefühl ist fast so, als wären wir in einem neuen Zuhause.

Dieses neue frische und energigeladene Gefühl beschränkt sich aber nicht nur auf das heimische „Piratenschiff“, irgendwie hat es auch in mir „Klick“ gemacht und mein Energietank ist trotz müder Augen und erhöhtem Kaffeebedarf wieder voll geladen. Manchmal ist das ja so: Wenn die Hände beschäftigt sind, kann der Kopf durchatmen!
Nachdem ich die letzten Monate irgendwie etwas auf Sparflamme unterwegs war und der Blog und meine sozialen Netzwerke eher stiefmütterlich behandelt wurden, sprühe ich nun nur so vor neuen Ideen und Themen über die ich schreiben möchte, da wird aber noch nichts verraten, schließlich soll es spannend bleiben. ;o)

Und wie soll man seinen neuen Schwung besser feiern, als mit einem „schwungvollen Schnitt“? Ich finde jedenfalls das SWINGING.raglan (Klick in den Shop>>>) ist ein prima Outfit für einen energetischen Neuanfang!!
Das Shirt hat in meinem Kleiderschrank definitiv einen dauerhaften Lieblingsplatz und mein Nähherz von Anfang an im Sturm erobert. Deshalb hab ich auch das ein oder andere Teilchen mehr in der LeniPepunkt genäht und was soll ich sagen: Ich LIEBE sie alle!
Was ich auch liebe, ist unsere supertolle LeniPepunkt-Probenähgruppe und vor allem die Mädels, die diese Gruppe so besonders machen. Mädels, Ihr seid einfach alle super und es macht mir riesig Spaß mit Euch zu nähen und mich mit Euch auszutauschen. Ihr habt mir in den letzten Wochen wirklich gut getan und deshalb möchte ich Euch mal ein ganz dickes Danke sagen. Und natürlich auch Dir lieber Yvonne aka LeniPepunkt, ohne Dich wäre die Gruppe ja gar nicht möglich! Danke für Deine Kreativität, Deine Geduld, wenn es mal wieder etwas länger dauert und vor allem Danke für Deine großartigen Schnitte, die meinen Kleiderschrank immer wieder mit neuen Lieblingsteilchen füllen!!

So, jetzt, habe ich wieder mal mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte …. nun aber Platz für SWINGING!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, meine Bilderflut hat Euch nicht erschlagen, aber ich bin einfach soooo verliebt in das Shirt, dass ich mich nicht entscheiden konnte!

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und wünsche Euch einen schönen Donnerstag!!

Ahoi,
Eure Natascha

Das swingende RUMS oder wie ich zur Meisterbäckerin werde

Heute habe ich mal eine kleine Rechenaufgabe für Euch.
Wie oft muss man als Mutter von 5 Kindern im Jahr durchschnittlich für Geburtstagskuchen für Familie, Kindergarten und Schule sorgen?
Naaaa? Vielleicht so alle zwei Monate, wenn man sich bei der Familienplanung mal kurz den Kalender zur Hand nimmt? ;o)

Wer mich kennt, weiß, dass ich ja eher von der spontanen Truppe bin und der Kalender und ich nicht immer die besten Freunde sind *hüstel*.
Und so kommt es natürlich auch, dass ich meine Kinder nicht im Hausfrauen-freundlichen Abstand von jeweils zwei Monaten (also natürlich über mehrere Jahre hinweg verteilt) bekommen habe, sondern hübsch in Grüppchenaufteilung …. was dazu führt, dass sich ein paar Mal im Jahr unser Haushalt zur Geschenkewerkstatt und Großbäckerei wandelt, weil wieder ein kleiner großer Geburtstagsmarathon ansteht.

So auch wieder mal an diesem Wochenende. Das größte Kind wird am Samstag ein Jahr älter und ja, er entwickelt sich zu einem richtigen Teenie, mit allen großartigen „Updates“, die ein großes Kind so mit sich bringt und manchmal auch mit all den kleinen charmanten Macken *hihi*, die die Pubertät so im Gepäck hat.

Unsere kleine Prinzessin folgt Ihrem großen Bruder und wird am Montag auch schon 6 Jahre (Kinners, wo ist die Zeit nur geblieben, erst „gestern“ hatte ich die Kleene doch noch auf dem Arm und durfte den ganzen Tag diesen herrlichen Babyduft schnüffeln) und ist somit offiziell ab dem Sommer ein SCHULKIND!!! Wuaaaaahhhh, sie ist jetzt schon total hibbelig und freut sich, dass sie endlich wie Ihre großen Brüder endlich zur Schule darf. Hoffen wir, dass diese Freude lange anhält. ;o)

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin also im Moment hauptsächlich mit der Planung und Vorbereitung zweier Geburtstage beschäftigt, packe fleißig Geschenke ein, überlege, wie ich die Partys am besten unter einen Hut kriege und unter welchem Motto sie stehen sollen und nicht zuletzt werde ich am Wochenende den Rührlöffel schwingen und zwei, drei, viele Kuchen für noch mehr hungrige Mäuler backen.
Yiiiiiepppieeeeh! Ich bin ja nicht so die große Bäckerin und wenn man Kuchen nähen könnte, würde mir das die Sache erheblich leichter machen. ;o)

Apropos Nähen: Trotz all dem Jubel, Trubel, Heiterkeit der hier gerade so passiert, war ich natürlich auch an meiner lieben Nähmaschine nicht untätig und habe ganz fleißig das tolle neue Schnittmuster von LeniPepunkt Probe genäht.
Es heißt SWINGING.raglan und ist wie der Name schon sagt ein cooles Raglanshirt bzw. -kleid, dass sich in vielen Variationen von Kurz- über Langarm, mit Ausschnitt oder SNOOD.kragen nähen lässt.

Ich finde SWINGING einfach großartig und konnte gar nicht aufhören mit dem Schnitt zu spielen. Ich werde Euch in den nächsten Tagen bestimmt auch noch ein paar mehr Bilder zeigen, für heute lasse ich Euch aber erst mal nur eine meiner Lieblingsvarianten da, ich höre nämlich schon wieder die Geburtstagsvorbereitungen rufen.

Ist dieser Spruch nicht der Knaller? Für mich ist er jedenfalls das Motto zu diesem Geburtstagswochenende … damit geht alles viel leichter!! ;o)

Jetzt springe ich noch schnell zu RUMS, wünsche Euch eine schöne Restwoche und sobald der Geburtstagssturm vorbei ist, zeige ich Euch mehr von SWINGING … wenn Ihr mögt.

Ahoi
Eure Natascha

PS: Liebe Yvonne, vielen vielen Dank, dass ich wieder mal beim Probenähen dabei sein durfte, es hat wie immer riesig Spaß gemacht, dem Schnitt beim Entstehen zuzusehen!!

Nananana nananana BAT.Shirt!

Als Mutter von vier Jungs bin ich ja fast sowas wie eine Expertin, wenn es um Superhelden aller Coleur geht. Und Batman steht gaaaaaanz weit vorne auf der Hitliste meiner Jungs.

Deswegen musste ich auch nicht lange überlegen, als es darum ging, was ich Euch zeigen will, um meinen Blog aus dem Winterschlaf zu wecken.

Diese Einleitung schreit doch glatt nach einem Pulitzer-Preis, oder?? ;o)
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber sobald ich mal eie Weile nix im Blog geschrieben habe (und dieses Mal ist die Weile ganz schön lange *hüstel*), habe ich immer etwas Hemmungen wieder loszulegen.
Quasi die Angst vor dem leeren Blatt Papier.
Irgendwie war ich in letzter Zeit so etwas in Winter-Foto-Starre, habe zwar fleißig genäht, aber keine Lust verspürt Fotos zu machen und mich „der Welt“ oder vielmehr Bloggerhausen zu zeigen.
Die dauernde Schnupfennase, die mir meine Superhelden großzügig über Monate immer wieder weiter gereicht haben und der fahle Winterteint haben Ihr Übriges getan und mich nicht gerade vor die Kamera gelockt.
Jetzt kommen aber so langsam die ersten Frühlingssonnenstrahlen um die Ecke, es wird wärmer und mit jedem Grad mehr, habe ich auch wieder mehr Spaß an dieser Fotosache. ;o)
Ihr dürft Euch also ab sofort (hoffentlich) wieder auf mehr Bilder freuen.

Nun aber zurück zu Batman oder viel mehr dem neuen BAT.Shirt, dass es ab sofort bei Leni Pepunkt gibt.
Ich durfte wieder mal in er Probenähgruppe dabei sein und hatte wie immer bei Yvonnes Schnittmustern richtig viel Spaß in der Umsetzung.
Das sieht man dann wohl auch daran, dass ich gleich mal wieder etwas eskaliert bin und das ein oder andere Modell mehr unter meiner Maschine hervor gehüpft ist.

 

Das BAT.Shirt ist wie der Name schon sagt ein cooles Shirt, das nicht nur super bequem daher kommt, sondern durch die nach hinten versetzte Schulternaht und die Fledermausärmel besonders modisch und lässig wirkt.

Yvonne hat mehrere Versionen in dieses Schnittmuster gepackt und ich bin dann bei der Umsetzung auch noch etwas kreativ geworden. ;o)

So, das soll es für heute auch gewesen sein, ich will Euch ja nicht gleich nach meiner Winterpause wieder mit einem mittleren Roman belästigen. ;o)

Ich springe jetzt noch kurz zu RUMS und wünsche Euch eine schöne restliche Woche mit Euren ganz persönlichen Superhelden und Lieblingsmenschen.

Ahoi,
Eure Natascha