Ihr Lieben,
erinnert Ihr Euch noch an meinem Post von vor ziemlich genau einem Jahr?
Der, bei dem ich Euch geschrieben habe, dass ich das Kapitel Lädchen abschließen werde? Und an den Artikel ein paar Wochen später, in dem ich den Rücktritt vom Rücktritt angekündigt habe und dem Lädchen eine zweite Chance geben wollte?
Nachdem ich nun fast ein ganzes weiteres Jahr mit voller Kraft in und an meinem Lädchen gearbeitet und alles eine Nummer kleiner gemacht habe – sowohl was die Öffnungszeiten, als auch meine Mitarbeiterinnen (ich habe mich ja quasi von der Kapitänin zum Ein-Frau-Trettboot geschrumpft) angeht, muss ich Euch leider sagen, dass es nun wirklich und endgültig soweit ist: Das Lädchen muss schließen!!
Wie Ihr Euch sicher denken könnt, ist dies ein Schritt, der mir alles andere als leicht fällt und genau aus diesem Grund gab es ja letztes Jahr noch einmal den zweiten Anlauf, schließlich liebe ich mein kleines Piratenreich sehr und etwas, das man liebt gibt man eben nicht so leichtfertig auf.
Deswegen auch mein Abschied auf Raten, der vielleicht von außen betrachtet etwas eigenwillig wirken mag, aber manche Entscheidungen sind nun mal nur in homöopathischen Dosen zu verdauen und ich habe dieses Jahr gebraucht um mir sagen zu können, dass ich wirklich alles probiert habe, um das Lädchen am Leben zu halten.

ABER .. und dieses „aber“ wiegt letztendlich schwerer als alles Herzblut und jede Leidenschaft für meine Kunden, Stoffe und alles was das Lädchen sonst so ausmacht … die Herausforderung Familie und Laden unter einen Hut zu bringen, ist geblieben.
Dazu kommen nicht zuletzt auch die wirtschaftlichen Umstände, die mich zu diesem Schritt zwingen; wie viele andere Besitzer kleiner Einzelhandelsbetriebe musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass es immer schwieriger wurde, mein Business am Laufen zu halten. Und letztendlich ist eben mein Herzensladen auch ein Geschäft. Es geht darum die Miete für den Laden aufzubringen, die Lieferanten rechtzeitig zu bezahlen, das Finanzamt möchte seinen Anteil und und und.
Ich bin und war sehr gerne bereit mich mit aller Energie einzubringen, wenn es aber am Ende jeden Monats dazu führt, dass man gerade so rum kommt, muss man sich irgendwann die Frage stellen, ob es das wirklich wert ist- die vielen Stunden, die man im Laden steht, das Schleppen der Stoffballen, der ganze Papierkram und alles andere was sonst noch dazu gehört.
Es ist einfach so, dass immer mehr Leute nicht bereit sind, sich für die kleinen Einzelhändler in der eigenen Stadt einzusetzen, wenn es doch so viel einfacher und oftmals auch günstiger ist, seine Shoppingtouren vom heimischen Sofa aus zu tätigen, wo immer alles, zu jeder Zeit und zum besten Preis verfügbar ist und einem der liebe Postmann oft schon am nächsten Tag die „Beute“ an der eigenen Haustür in die Hand drückt. Die großen Shoppingmalls, die außerhalb der Innenstädte mit kostenfreien Parkplätzen locken und wo man alles unter einem Dach kriegt, tun das Ihrige dazu.

Die Städte werden leerer, es gibt weniger Laufkundschaft, die Auswahl an Geschäften und Waren wird kleiner und die potentiellen Kunden kaufen nun erst recht im Kaufhaus „Internet“.
Dass dies aber auch dazu führt, dass die Städte immer mehr „ausbluten“ und an Flair verlieren, kleinere Inhabergeführte Geschäfte aufgeben müssen und Schwierigkeiten haben Ihren Familien eine lebenswerte Zukunft zu bieten, das liegt zwar auf der Hand, wird aber von vielen Leuten nicht bedacht oder billigend in Kauf genommen. „Support your local“ steht eben nicht auf jedem Einkaufszettel.
Dieses Lied ist ganz gewiss nicht besonders neu, aber in den letzten Jahren wird diese Entwicklung hier in Recklinghausen und in anderen Städten immer deutlicher und somit auch für mich und mein Traumpiratenlädchen spürbarer.

Natürlich habe ich ganz tolle Stammkundinnen, die seit Jahren zu mir kommen und mir seit Jahren die Treue halten, es akzeptieren, dass das Lädchen auch mal ungeplant geschlossen ist (ich sag nur 5 Kinder, die sich immer mal den ein oder anderen Virus einfangen und dann Ihre Mama dringend brauchen), für die es in Ordnung ist, dass ich nicht immer alle Stoffe da habe, die Qualität zu schätzen wissen und die sogar bereit sind, auch mal einen Euro mehr zu zahlen, als bei großen Händlern oder auf dem Stoffmarkt.
Das weiß ich sehr sehr sehr zu schätzen und diese Kundinnen haben mir meinen Job auch in stressigen Zeiten sehr versüßt, aber leider reicht das nicht aus!
Ich bin einfach auch auf Laufkundschaft angewiesen, die bei Ihrem Stadtbummel den einen oder anderen Spontankauf tätigen und die bleiben in der Recklinghäuser Altstadt immer mehr aus!

Bevor ich nun aber auch noch anfange über die Politik der Städte zu schimpfen, die oftmals nicht an uns kleine Unternehmer denken und es mit Ihren städteplanerischen Entscheidungen immer schwerer machen ein kleines Unternehmen erfolgreich zu führen, höre ich an dieser Stelle auf und sage lieber noch mal DANKE: an alle meine Kunden, die das Lädchen immer zu einem besonderen Ort für mich gemacht haben, erst in Speckhorn und dann in Recklinghausen.
Ich hoffe, wir bleiben auch jenseits vom Lädchen in Kontakt, schließlich haben wir eine Leidenschaft, die uns verbindet – das Nähen und Gestalten.
Und das werde ich natürlich auch nicht aufgeben. Die 5Traumpiraten wird es weiter geben, als persönlichen Blog, als privates Label bei Facebook und Instagram und vor allem als getragene Klamöttchen für meine Kids und mich.

Im Lädchen starte ich am 7.6. mit meinem Ausverkauf, bei dem es 40% auf alle Stoffe – auch aus der aktuellen Sommerkollektion – geben wird.
Spätestens Mitte Juli ist dann Schicht im Schacht, wie man im Pott so schön sagt.

Ein besonderes Highlight wird das kommende Zeitreise-Wochenende sein, im Rahmen des 1000-jährigen Stadtjubiläums gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag.

Mein Beitrag ist mal wieder viel länger geworden, als ich es mir eigentlich vorgenommen habe, aber ich wollte Euch meine Beweggründe nicht verschweigen und was raus muss, muss raus.
Ich hoffe, Ihr bleibt mir weiterhin „gewogen“ … hier im Blog, bei Facebook und Instagram!

Ahoi,
Eure Natascha

Das Glück ist eine SOMMER.bluse – RUMS

Vielleicht wundert Ihr Euch ja etwas über meine Überschrift und fragt Euch, wie ein Kleidungsstück zu Eurem persönlichen Glück beitragen kann? Klar, das ist natürlich nur die halbe Wahrheit und die auch noch stark verkürzt, aber manchmal ist es ja wirklich nur ein kleiner Auslöser, der einem das eigene Glück vor Augen führt.
Und so ging es mir mit der neuen Leni Pepunkt SOMMER.bluse, die ich Probe genäht habe und die so quasi mein Auslöser zum Glück wurde.
Das klingt immer noch ziemlich schräg, aber wenn ich etwas ausführlicher werde (kleine Warnung ;o) ), könnt Ihr mich bestimmt verstehen.

Die letzten beiden Jahre waren für mich nicht ganz so leicht!
Ich habe seit meinem 40. Geburtstag mit mir gehadert; mit dem was mich im Alltag oft blockiert hat, mit Dingen, die in meinen Augen anders oder besser hätten laufen sollen, es stellten sich mir wichtige Fragen. Will ich so weiter machen, wie bisher? Muss es nicht noch etwas anderes geben? Wäre es nicht besser, noch mal alles über den Haufen zu werfen und neu und anders wieder aufzubauen?
Ihr seht schon – ohne, dass ich hier zu sehr ins Detail gehen möchte – diese Lebenswegstrecke war alles andere als ruhig und bequem.

Von außen betrachtet sah das vielleicht alles nicht so aus und ich hoffe, ich habe mein Umfeld da auch nicht zu sehr darunter leiden lassen, aber in mir hat es schwer gearbeitet. Und je länger ich mit mir und meiner Situation gehadert habe, umso tiefer habe ich mich in den Sumpf aus blöden Gedanken und Gefühlen rein gestrampelt, meine Luft zum Atmen wurde immer dünner.
Ich bin ja eigentlich kein Freund von Schimpfworten, aber: Die Kacke war ordentlich am Dampfen!!

Und an dieser Stelle kommt nun die SOMMER.bluse ins Spiel, wenn man so will:
Ich wollte auf eine der Blusenkleider unbedingt einen schönen Spruch plottern und habe deswegen Pinterest durchforstet.
Nach längerem Suchen (geht Euch das auch so, dass Ihr Euch bei Pinterest so richtig verlieren könnt?) bin ich über einen Spruch gestolpert, der mir so richtig die Augen geöffnet hat:
J’ai décidé d’être heureux parce que c’est bon pour la santé.
(Ich habe mich entschieden glücklich zu sein, denn das ist gut für die Gesundheit!)

Dieser Spruch hat den Schalter in meinem Kopf umgelegt, die letzten blöden Gedanken weg gewischt und mich mit einer Erkenntnis hinter meinem Laptop sitzen lassen:
ICH muss mich entscheiden, glücklich zu sein!!!
Es nützt nix, sich mit ewigen Fragen zu quälen und immer nur die negativen Seiten des Lebens zu sehen, die es natürlich gibt und die frau ja auch nicht immer in der Hand hat.
Was ich aber sehr wohl in der Hand habe, ist, meine Sicht auf die Dinge!
Ich kann mich verrückt machen, mich nachts schlaflos hin und her wälzen und unzufrieden sein. Es ist aber viel gesünder, nicht jeden Mist an sich heran zu lassen und sich den Dingen zuzuwenden, die man beeinflussen kann.
Oder um es mal etwas nautisch auszudrücken, schließlich sind wir hier bei den Traumpiraten: Ich kann den Wind nicht drehen, aber meine Segel richtig setzen!!

Wie gesagt, das Ganze ist natürlich ziemlich kurz zusammengefasst und sicherlich hat es letztendlich mehr gebraucht als diesen einen Pinterest Spruch, aber es ist dieser Moment, der etwas mit mir gemacht hat!

Zum Glück habe ich außerdem Menschen in meinem Umfeld, die meinen „Rumpelweg“ nicht nur brav mit mir mitgegangen sind und sich alles angeschaut haben.
Nein, sie haben die Ärmel hochgekrempelt, mich zum richtigen Zeitpunkt geschnappt, mir den Sumpf aus den Augen gewischt und mir ein paar sehr richtige und wichtige Fragen und Gedanken in die Hand gelegt.

Statt zu sehen, was alles nicht so toll läuft, haben sie meinen Blick darauf gelenkt, was gut ist in meinem Leben.
Statt mit mir zu lamentieren, haben sie mir gezeigt, wie ich Gefühle und Verbindungen, die vermeintlich zerrissen und kaputt waren, wieder aufnehmen und zu etwas Besserem machen kann. Ohne, dass Narben aus enttäuschten Erwartungen und unausgesprochenen Gefühlen zurück bleiben.
Statt mich in meiner Unsicherheit weiter anzutreiben, haben sie mich stabilisiert und mir die nötige Ruhe gegeben um wichtige Entscheidungen zu treffen.

So, bevor es hier jetzt zu tiefschürfend wird, zeige ich Euch mal ein paar Fotos von meinem Mottokleid und seinen „Geschwistern“.
Dir, lieber Yvonne, gilt natürlich auch noch mal ein Dankeschön, Du hast wieder einen tollen Schnitt gezaubert, der das Zeug zum Lieblingsteil hat und sogar lebensverändernd sein kann. ;o)

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Ahoi,
Eure Natascha

Sommer, Sonne, Dandelion …

Weil ich letzte Woche ja doch textmäßig etwas ausgeufert bin, habe ich mir ganz fest vorgenommen, mein RUMS in dieser Woche wird deutlich wortärmer! ;o)

Außerdem knallt der Lorenz hier im Pott heute echt ordentlich – für alle Nichtwestfalen: Die Sonne scheint vom feinsten – und deswegen mache ich nur einen kleinen Zwischenstopp am PC.
Meine kleine Große wartet schon sehnsüchtig auf mich, den gleich geht es zum Frühlingsfest in Ihren Kindergarten, wo sie Ihren großen Auftritt als „Gedichtvorträgerin“ hat. Sie freut sich schon wie Bolle und ich als Mama bin natürlich auch schon gespannt.

Ein kleiner Ausflug zur Eisdiele ist bestimmt auch noch drin und dann kann ich gleich mein neues Sommerkleidchen ausführen: Das DANDELION von Shhhout!, das ich probenähen durfte.
Ursprünglich hatte Kathrin Dandelion sich als Umstands-Shirt ausgedacht, aber wer mich kennt, weiß, wie gerne ich mein eigenes Ding aus den Schnitten mache und so habe ich dem Shirt ein Röckchen „dran gehängt“ und zum Dandelion Kleidchen gemacht …. so statt Babybauch! ;o)
Das kam in der Probenähgruppe so gut an, dass Kathrin sich noch mal an den Schnitt geschickt hat und eine Kleidvariante hinzugefügt hat. Ich finde Dandelion sowohl als Shirt, wie auch als Kleid ganz prima und mit Sicherheit auch für Frauen mit und ohne Babykugel super geeignet!

Vielen Dank, liebe Kathrin, dass Du meine kleine Idee so super aufgenommen hast und entschuldige bitte, dass ich Dir damit Deinen Zeitplan etwas durcheinander geworfen habe.

So, bevor ich jetzt aber textlich wieder ausarte, springe ich noch kurz zu RUMS und dann heißt es den Sommer genießen, wer weiß wie lange er bleibt!

Ahoi,
Eure Natascha

Klare Kante zeigen mit KANTIG.kleid

Seit ein paar Tagen liege ich mit einem meiner 5 Piraten im Clinch, weil es seit neustem in seiner Klasse ein paar Kinder gibt, die den „Wert“ ihrer Klassenkameraden/Freude darüber definieren, dass das richtige Label auf T-Shirt und Buxe zu finden ist.
Allein darüber könnte ich mich schon tierisch aufregen, zumal ich die individuellen, bunten und selbstgenähten Klamotten so liebe und meine Kids bis jetzt damit auch immer glücklich waren.
Klar, unser Teenie will sich mittlerweile nur noch in „dezenten“ Farben benähen lassen, aber das fehlende Markenetikett stört auch ihn nicht!

Einerseits kann ich es ja verstehen, dass man möchte, dass das eigene Kind „dazu gehört“ und es ist sicherlich auch nicht einfach, sich gegen sein Kind zu stellen, dessen Zorn auf sich zu ziehen und die ein oder andere Diskussion und viele böse Blicke auszuhalten.
Viele Eltern sind da wahrscheinlich einfach unsicher und wissen nicht so recht, wie sie mit so einer Situation umgehen sollen. Schließlich möchte man den Haussegen nicht in Schieflage schupsen und Unstimmigkeiten mit den Kindern sind für die meisten Eltern nur schwer auszuhalten.
Aber – und dieses aber wiegt für mich sehr viel schwerer – wir Eltern haben doch wohl auch die Pflicht unseren Kindern so etwas wie Werte zu vermitteln, dass es eben nicht darauf ankommt, was man hat oder wie viel man sich leisten kann, dass es viel mehr wert ist, dass jemand einen guten Charakter hat, freundlich oder lustig ist. Dass man mit jemandem befreundet ist, weil er besonders gut zuhören kann oder sich immer für die Schwächeren einsetzt und es nun wirklich schnurzpiepe ist, ob auf den Klamotten das richtige Logo aufgenäht ist oder die Sachen eben no name oder mit Liebe selbst genäht sind.
Mir ist es wichtig meine Kinder zu individuellen, freiheitsliebenden und selbst denkenden Menschen zu erziehen, die sich ein eigenes Bild machen und Menschen nicht nach Äußerlichkeiten bewerten!
Und dann nehme ich es auch gerne in Kauf, einfach mal die „böse“ Mama zu sein, die den Spielverderber gibt und sich „peinlicherweise“ auch noch einmischt und ein Gespräch mit dem Klassenlehrer sucht.
Das ist vielleicht nicht besonders lustig – weder für meinen Sohn, noch für mich als Mama -, aber ich bin schließlich nicht (ausschließlich) dazu da, die Freundin meiner Kinder zu sein, ich bin die Mutter und in der Pflicht meinen Kinder ein Weltbild zu vermitteln, hinter dem ich stehen kann und das (meiner Meinung nach) richtig ist.
Ein weiterer Aspekt, der mich ärgert, ist, dass ich diese Diskussion in der Waldorfschule führen muss. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mich da mit dem Thema „coole Klamotten“ eher nicht auseinander setzen muss, zumal unsere Schule eigentlich sehr darauf achtet einen guten Klassenverband zu fördern und Ausgrenzung einzelner nicht duldet.
Deswegen war es mir auch so wichtig, mich direkt mit dem Klassenlehrer in Verbindung zu setzen, damit er die Chance hat, das mit seiner Klasse zu besprechen und eine Lösung zu finden.
Auch wenn mein Sohn das nicht wollte, um nicht „doof und als Petze“ da zustehen und mir seine Meinung auch mehr als deutlich gesagt hat.
Aber da müssen wir durch: Ich als Mutter und er als Sohn!!
Manchmal ist es einfach wichtig klare Kante zu zeigen, auch wenn man Gegenwind abkriegt!

Wie ist das denn bei Euch? Habt ihr auch so Eure Diskussionen mit den Kindern, wenn es um so schöne Dinge wie Statussymbole, Fernsehzeiten und ähnliches geht?
Oder ist Euch der Familienfrieden mehr wert und Ihr lasst auch mal Dinge durchgehen, die Euch eigentlich nicht so gefallen?
Ich für meinen Teil werde mich jedenfalls auch in Zukunft bei Bedarf in den Gegenwind stellen, um meinen Kinder zu zeigen, dass es wichtig ist, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen. Und damit sie lernen, dass wir nicht immer einer Meinung sein müssen, um eine glückliche Familie zu sein!

Das richtige Outfit für den nächsten Streit habe ich übrigens auch schon … ist das nicht eine großartige Überleitung.
Das KANTIG.kleid von Leni Pepunkt. Genau das richtige, wenn man mal Kante zeigen möchte.
Ich mag das Kleid total gerne, der Schnitt ist wirklich besonders. Und etwas „anders“ zu nähen. Die in der Taille nach vorne gezogenen Seitennähte, in denen die Tasche dann auch noch verschwindet machen das Kleid zu etwas Besonderem.

Ich springe jetzt noch schnell zu RUMS und wünsche Euch einen schönen Donnerstag.

Ahoi,
Eure Natascha

Mit viel Schwung und SWINGING.raglan

Treue „Verfolger“ meines Facebook– und Instagram Accounts erinnern sich vielleicht an die kleine Streichaktion, die ich Euch vor ein paar Tagen gezeigt habe, aber wie das so bei mir ist: Keine halben Sachen!

Und deswegen wurde aus der kleinen Streichaktion eher eine mittlere Renovierungs-, Räum- und Frühjahrsputzaktion, die ich Euch im Detail ersparen möchte.
Nur soviel: Unser Teenie wohnt jetzt im ehemaligen Nähzimmer, sein ganzer stolz ist ein selbstgebautes cooles Hochbett und eine chillige Couch für gemütliche Teenierunden, das Nähzimmer ist unters Dach gezogen, das Wohnzimmer hat eine Holzverkleidung bekommen, neue Vorhänge- und Wimpelketten gab es fürs ganze Haus, die Schränke der Kinder sind nun nahezu „leer“ – denkt Euch einen augenrollenden Piratenmann an dieser Stelle – und überhaupt ist alles wieder frühlingsfrisch und mein Wohngefühl ist fast so, als wären wir in einem neuen Zuhause.

Dieses neue frische und energigeladene Gefühl beschränkt sich aber nicht nur auf das heimische „Piratenschiff“, irgendwie hat es auch in mir „Klick“ gemacht und mein Energietank ist trotz müder Augen und erhöhtem Kaffeebedarf wieder voll geladen. Manchmal ist das ja so: Wenn die Hände beschäftigt sind, kann der Kopf durchatmen!
Nachdem ich die letzten Monate irgendwie etwas auf Sparflamme unterwegs war und der Blog und meine sozialen Netzwerke eher stiefmütterlich behandelt wurden, sprühe ich nun nur so vor neuen Ideen und Themen über die ich schreiben möchte, da wird aber noch nichts verraten, schließlich soll es spannend bleiben. ;o)

Und wie soll man seinen neuen Schwung besser feiern, als mit einem „schwungvollen Schnitt“? Ich finde jedenfalls das SWINGING.raglan (Klick in den Shop>>>) ist ein prima Outfit für einen energetischen Neuanfang!!
Das Shirt hat in meinem Kleiderschrank definitiv einen dauerhaften Lieblingsplatz und mein Nähherz von Anfang an im Sturm erobert. Deshalb hab ich auch das ein oder andere Teilchen mehr in der LeniPepunkt genäht und was soll ich sagen: Ich LIEBE sie alle!
Was ich auch liebe, ist unsere supertolle LeniPepunkt-Probenähgruppe und vor allem die Mädels, die diese Gruppe so besonders machen. Mädels, Ihr seid einfach alle super und es macht mir riesig Spaß mit Euch zu nähen und mich mit Euch auszutauschen. Ihr habt mir in den letzten Wochen wirklich gut getan und deshalb möchte ich Euch mal ein ganz dickes Danke sagen. Und natürlich auch Dir lieber Yvonne aka LeniPepunkt, ohne Dich wäre die Gruppe ja gar nicht möglich! Danke für Deine Kreativität, Deine Geduld, wenn es mal wieder etwas länger dauert und vor allem Danke für Deine großartigen Schnitte, die meinen Kleiderschrank immer wieder mit neuen Lieblingsteilchen füllen!!

So, jetzt, habe ich wieder mal mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte …. nun aber Platz für SWINGING!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, meine Bilderflut hat Euch nicht erschlagen, aber ich bin einfach soooo verliebt in das Shirt, dass ich mich nicht entscheiden konnte!

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und wünsche Euch einen schönen Donnerstag!!

Ahoi,
Eure Natascha

Das swingende RUMS oder wie ich zur Meisterbäckerin werde

Heute habe ich mal eine kleine Rechenaufgabe für Euch.
Wie oft muss man als Mutter von 5 Kindern im Jahr durchschnittlich für Geburtstagskuchen für Familie, Kindergarten und Schule sorgen?
Naaaa? Vielleicht so alle zwei Monate, wenn man sich bei der Familienplanung mal kurz den Kalender zur Hand nimmt? ;o)

Wer mich kennt, weiß, dass ich ja eher von der spontanen Truppe bin und der Kalender und ich nicht immer die besten Freunde sind *hüstel*.
Und so kommt es natürlich auch, dass ich meine Kinder nicht im Hausfrauen-freundlichen Abstand von jeweils zwei Monaten (also natürlich über mehrere Jahre hinweg verteilt) bekommen habe, sondern hübsch in Grüppchenaufteilung …. was dazu führt, dass sich ein paar Mal im Jahr unser Haushalt zur Geschenkewerkstatt und Großbäckerei wandelt, weil wieder ein kleiner großer Geburtstagsmarathon ansteht.

So auch wieder mal an diesem Wochenende. Das größte Kind wird am Samstag ein Jahr älter und ja, er entwickelt sich zu einem richtigen Teenie, mit allen großartigen „Updates“, die ein großes Kind so mit sich bringt und manchmal auch mit all den kleinen charmanten Macken *hihi*, die die Pubertät so im Gepäck hat.

Unsere kleine Prinzessin folgt Ihrem großen Bruder und wird am Montag auch schon 6 Jahre (Kinners, wo ist die Zeit nur geblieben, erst „gestern“ hatte ich die Kleene doch noch auf dem Arm und durfte den ganzen Tag diesen herrlichen Babyduft schnüffeln) und ist somit offiziell ab dem Sommer ein SCHULKIND!!! Wuaaaaahhhh, sie ist jetzt schon total hibbelig und freut sich, dass sie endlich wie Ihre großen Brüder endlich zur Schule darf. Hoffen wir, dass diese Freude lange anhält. ;o)

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin also im Moment hauptsächlich mit der Planung und Vorbereitung zweier Geburtstage beschäftigt, packe fleißig Geschenke ein, überlege, wie ich die Partys am besten unter einen Hut kriege und unter welchem Motto sie stehen sollen und nicht zuletzt werde ich am Wochenende den Rührlöffel schwingen und zwei, drei, viele Kuchen für noch mehr hungrige Mäuler backen.
Yiiiiiepppieeeeh! Ich bin ja nicht so die große Bäckerin und wenn man Kuchen nähen könnte, würde mir das die Sache erheblich leichter machen. ;o)

Apropos Nähen: Trotz all dem Jubel, Trubel, Heiterkeit der hier gerade so passiert, war ich natürlich auch an meiner lieben Nähmaschine nicht untätig und habe ganz fleißig das tolle neue Schnittmuster von LeniPepunkt Probe genäht.
Es heißt SWINGING.raglan und ist wie der Name schon sagt ein cooles Raglanshirt bzw. -kleid, dass sich in vielen Variationen von Kurz- über Langarm, mit Ausschnitt oder SNOOD.kragen nähen lässt.

Ich finde SWINGING einfach großartig und konnte gar nicht aufhören mit dem Schnitt zu spielen. Ich werde Euch in den nächsten Tagen bestimmt auch noch ein paar mehr Bilder zeigen, für heute lasse ich Euch aber erst mal nur eine meiner Lieblingsvarianten da, ich höre nämlich schon wieder die Geburtstagsvorbereitungen rufen.

Ist dieser Spruch nicht der Knaller? Für mich ist er jedenfalls das Motto zu diesem Geburtstagswochenende … damit geht alles viel leichter!! ;o)

Jetzt springe ich noch schnell zu RUMS, wünsche Euch eine schöne Restwoche und sobald der Geburtstagssturm vorbei ist, zeige ich Euch mehr von SWINGING … wenn Ihr mögt.

Ahoi
Eure Natascha

PS: Liebe Yvonne, vielen vielen Dank, dass ich wieder mal beim Probenähen dabei sein durfte, es hat wie immer riesig Spaß gemacht, dem Schnitt beim Entstehen zuzusehen!!

Nananana nananana BAT.Shirt!

Als Mutter von vier Jungs bin ich ja fast sowas wie eine Expertin, wenn es um Superhelden aller Coleur geht. Und Batman steht gaaaaaanz weit vorne auf der Hitliste meiner Jungs.

Deswegen musste ich auch nicht lange überlegen, als es darum ging, was ich Euch zeigen will, um meinen Blog aus dem Winterschlaf zu wecken.

Diese Einleitung schreit doch glatt nach einem Pulitzer-Preis, oder?? ;o)
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber sobald ich mal eie Weile nix im Blog geschrieben habe (und dieses Mal ist die Weile ganz schön lange *hüstel*), habe ich immer etwas Hemmungen wieder loszulegen.
Quasi die Angst vor dem leeren Blatt Papier.
Irgendwie war ich in letzter Zeit so etwas in Winter-Foto-Starre, habe zwar fleißig genäht, aber keine Lust verspürt Fotos zu machen und mich „der Welt“ oder vielmehr Bloggerhausen zu zeigen.
Die dauernde Schnupfennase, die mir meine Superhelden großzügig über Monate immer wieder weiter gereicht haben und der fahle Winterteint haben Ihr Übriges getan und mich nicht gerade vor die Kamera gelockt.
Jetzt kommen aber so langsam die ersten Frühlingssonnenstrahlen um die Ecke, es wird wärmer und mit jedem Grad mehr, habe ich auch wieder mehr Spaß an dieser Fotosache. ;o)
Ihr dürft Euch also ab sofort (hoffentlich) wieder auf mehr Bilder freuen.

Nun aber zurück zu Batman oder viel mehr dem neuen BAT.Shirt, dass es ab sofort bei Leni Pepunkt gibt.
Ich durfte wieder mal in er Probenähgruppe dabei sein und hatte wie immer bei Yvonnes Schnittmustern richtig viel Spaß in der Umsetzung.
Das sieht man dann wohl auch daran, dass ich gleich mal wieder etwas eskaliert bin und das ein oder andere Modell mehr unter meiner Maschine hervor gehüpft ist.

 

Das BAT.Shirt ist wie der Name schon sagt ein cooles Shirt, das nicht nur super bequem daher kommt, sondern durch die nach hinten versetzte Schulternaht und die Fledermausärmel besonders modisch und lässig wirkt.

Yvonne hat mehrere Versionen in dieses Schnittmuster gepackt und ich bin dann bei der Umsetzung auch noch etwas kreativ geworden. ;o)

So, das soll es für heute auch gewesen sein, ich will Euch ja nicht gleich nach meiner Winterpause wieder mit einem mittleren Roman belästigen. ;o)

Ich springe jetzt noch kurz zu RUMS und wünsche Euch eine schöne restliche Woche mit Euren ganz persönlichen Superhelden und Lieblingsmenschen.

Ahoi,
Eure Natascha

Der ganz große Endspurt …

Hallo ihr Lieben, lange nix gehört, irgendwie sind die letzten Wochen in meinem Leben 1.0 recht intensiv gewesen und mein kleines Stückchen Internet ist dabei etwas auf der Strecke geblieben.
Der Herbst ist nur so an mir vorbei gerannt und nun steht auch schon der große jährliche Endspurt vor der Tür.

Naaa, seid Ihr auch noch mittendrin im allgemeinen Trubel zwischen Weihnachtsvorfreude, Vorbereitungen, Arbeits- und Alltagstrubel? Oder könnt Ihr Euch schon zurücklehnen und alles ganz entspannt angehen?
Ich für meinen Teil bin noch mittendrin:
Wie immer kommt Weihnachten überraschend und so bin ich im Moment noch schwer beschäftigt mit meiner Tätigkeits als Weihnachtselfe und helfe dem Christkind gaaaanz fleißig bei der Produktion von liebevoll genähten Weihnachtswünschen wie Kissen, Decken und Taschen, die in ein paar Tagen hoffentlich für glänzende Augen unterm Baum sorgen werden.
Außerdem sorge ich auch für das ein oder andere Festtagsoutfit meiner Kundinnen und so sind meine Nähmschinen und ich eigentlich ganz gut ausgelastet im Moment … und manche Nacht ist momentan etwas kürzer als gedacht! ;o)

Wie das aber so bei mir ist, kriege ich ja sowieso nie genug vom kreativen Schneidern und so sind in den letzten Tagen noch zwei, drei, viele Teilchen für mich entstanden, quasi als Belohnung für meine Auftragsnähereien.
Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß auch, dass ich mich immer mal wieder in einen bestimmten Schnitt „schockverliebe“, den ich dann in mehreren Varianten haben muss … schließlich gibt es ja soooooo viele schöne Stöffchen, die vernäht werden wollen.

Dieser Tage bin ich mal wieder über so ein Schnittmuster gestolpert, Leni Pepunkt hat wieder mal einen echten Kracher rausgehauen: Die CHILL.jacke (Klick führt zum Download)!!
Eine richtig tolle Jacke/ bzw. ein toller Kurzmantel, der ruckizucki genäht ist und so easy daher kommt, dass er auch eher ungeübten Näherinnen locker unter dem Maschinchen vorhüpft.
Die Jacke ist vorne offen, das heißt frau muss sich weder mit Reissverschluss noch mit Knopflöchern herumquälen. Gefüttert werden muss die „Chose“ auch nicht, ich sag ja, ein echtes Turboprojekt, das noch gut zwischen all die Weihnachtsvorbereitungen passt.

Das Beste daran ist allerdings, dass uns Yvonne von Leni Pepunkt ein echtes Weihnachtsgeschenk macht und der Schnitt für 1 Woche kostenlos heruntergeladen werden kann, bevor er dann in den Shop wandert!
Ist das nicht obercool?!

Die Stoffe bekommt Ihr natürlich wie immer im Lädchen oder im Shop:

Link zum Sternenstoff
Link zum Schwalbenstoff (den es übrigens auch in violett gibt!)
Link zum melierten Stoff

So, jetzt geht es wieder an meine Maschine, mein Job als Weihnachtselfin ruft.
Ich wünsche Euch allen einen hoffentlich entspannten Jahres-Endspurt und falls wir vorher nichts mehr voneinander hören das kuschligste und schönste Weihnachtsfest aller Zeiten und einen glücklichen Start in ein gesundes und zauberhaftes neues Jahr!

Ahoi,
Eure Natascha

Der BUTTON.pulli // Ein kuschliger Begleiter an stürmischen Tagen

Ist es die da, die da oder die da?
Nein Mann es ist die da, die mit dem dicken Pulli an …. Naaaaa, erinnert Ihr Euch alle an diesen Song von den Fantastischen 4?

Ich habe momentan jedenfalls einen kleinen Ohrwurm, der mich die letzten Tage an meiner Nähmaschine begleitet hat.
Ihr fragt Euch warum?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es etwas mit dem tollen neuen Schnitt von Leni Pepunkt zu tun hat.
Er heißt BUTTON.pulli, ist wie der Name schon sagt ein kuschliger und mega bequemer Pulli, der trotz seiner Gemütlichkeit durch die eingesetzten und farblich abgesetzen Teile dem Körper eine tolle Shilouette verleiht.
Ich durfte wieder mal beim Probenähen dabei sein und liebe meinen BUTTON.pulli heiß und innig.

Er leistet mir gerade suuuuuper Dienste am stürmischen Ostseestrand – wir nutzen gerade die Herbstferien und besuchen Opa und Oma an der Küste – und kuschelt Abends mit mir auf dem Sofa!!

Die Stoffe findet Ihr natürlich in unserem Lädchen und im Shop.

Jetzt springe ich noch schnell rüber zu RUMS, bevor ich meine Kids und mich wetterfest einpacke und noch einmal so richtig die Ostseebrise um die Nase wehen lasse.
Das tut gut, macht Kopf und Nase frei und vertreibt die hartnäckigen Erkältungsviren, die sich hier schon wieder breit machen wollen.
Morgen geht es dann wieder Richtung Recklinghausen und ab in den Alltag!

Ahoi,
Eure Natascha

PS: Liebe Yvonne, vielen Dank, dass ich beim Probenähen dabei sein durfte, die Runde war super nett, es hat mir wieder mal richtig viel Spaß gemacht!!

PPS: Wenn Ihr sehen wollt, was die anderen Mädels aus der Nähgruppe mit dem BUTTON.pulli „angestellt haben“, klickt doch mal bei Leni Pepunkt vorbei.

Dort findet Ihr alle „Partners in Crime“, ein paar direkte Links lasse ich Euch aber auch noch da:

Andrea von Liebedinge

Anja von Brightday loves

Säärah Dehära

Annelie von herzlieb

Erstens kommt es anders … und zweitens als frau denkt!!

Kennt Ihr das? Man überlegt was das Leben in den letzten Jahre so mit einem gemacht hat und wie man die kommenden Jahre mit möglichst viel Freude, Energie und schönen Momenten füllen kann, macht sich einen Plan, den es dann „nur noch“ umzusetzen gilt und ist sich ganz sicher, dass das alles so richtig ist?

Ja?!
Ich dachte eigentlich auch, dass ich mit meiner Entscheidung erst mal etwas auf die Bremse zu treten und mich von meinem Laden zu verabschieden die Segel für die Reise in den nächsten Monaten gesetzt hätte.
Aber als ich dann in den letzten Wochen tatsächlich zur Ruhe gekommen war und den Stress von Ladenumzug und Räumungsverkauf vor den Ferien verdaut hatte, hat sich in meinem Hinterkopf ein kleiner Gedanke immer breiter gemacht: „Kannst und willst Du wirklich komplett auf etwas verzichten, das Dir soooo viel Freude bereitet hat? Ist es wirklich nur das Sommerloch oder fehlt Dir doch mehr?“

Zunächst habe ich versucht den Gedanken zur Seite zu drängen, schließlich hatte ich ja meine Entscheidung getroffen und wollte es ja so.
Je länger die Ruhephase aber anhielt und je länger sich dieser kleine Gedanke nicht „vom Acker machen wollte“, umso mehr Platz schuf er für einen weiteren Gedanken:
„Gibt es vielleicht auch so etwas wie einen Mittelweg? Eine Möglichkeit den Spaß am Lädchen mit den Bedürfnissen meiner Familie und meiner Gesundheit zu kombinieren?“

Es fiel mir meine Anfangszeit in Speckhorn ein, als die 5Traumpiraten ebenso wie meine Kinder noch in den Babyschuhen steckten …
Alles war eine Nummer kleiner (nicht nur die Kids), die Öffnungszeiten kürzer, das Lädchen enger … nur eines war (noch) größer: Der Spaß an meiner Arbeit und mit meinen Kunden, von denen mir viele ja auch seither treu geblieben sind und sich zu echten Freundschaften entwickelt haben.

Je intensiver ich mich mit dieser Zeit beschäftigt habe, umso größer war meine Lust die Idee des 5Traumpiraten-Lädchens doch nicht längerfristig auf Eis zu legen.
Ein Anruf bei meinem Vermieter in der Heilige Geist Str. 3 und Gespräche mit Familie, Mitarbeiterinnen und Kundinnen hauchten diesem Gedanken immer weiteres Leben ein … „Ohne Lädchen geht es doch irgendwie nicht!!“

Langer Rede, kurzer Sinn:
Ab morgen (Mittwoch den 7.9.2016) gibt es im Wulffschen Haus das 5Traumpiraten-Lädchen reloaded!
Wir werden mit veränderten Öffnungszeiten und einem etwas abgespeckten Sortiment einen Neustart wagen!

Meine Matrosinnen Bärbel und Ela werden mir weiter zur Seite stehen und wir alle freuen uns schon wie Bolle, dass es nun doch weiter geht!!!


Wir werden das Lädchen wie folgt für Euch öffnen:

Mo 10.00 – 18.00 Uhr
Di geschlossen
Mi 10.00 – 18.00 Uhr
Do-Sa 10.00 – 14.00 Uhr

Der letzte Samstag jeden Monats bleibt geschlossen.

Na, was sagt Ihr? Kommt Ihr mal bei uns vorbei? Wir würden uns super super darüber freuen!

So, ich hoffe, meine Überraschung ist gelungen und bevor ich Euch hier noch mehr zutexte, zeige ich Euch einfach ein paar Bilder vom neuen alten Lädchen, damit Ihr schon mal einen Eindruck bekommt, wie es ab sofort bei uns aussieht:

Ahoi,
Eure Natascha